|
|
 |
|
|
 |
 |
Textilien im Web - klicken Sie sich schlau
|
Über
Onlineshops können nahezu sämtliche Produkte des
täglichen Bedarfs (und darüber hinaus) erworben
werden, bequem von Zuhause aus.
Auch wenn die Technik schon sehr weit ist, kann man dabei
dennoch nicht mit allen Sinnen shoppen.
Wie fühlt sich die neue Hose an, könnte der Pullover
kratzen? Zwar kann man diese Fragen beim Onlineeinkaufen nicht
beantworten, aber man bekommt doch Informationen dazu.
Auf der Seite www.stofflexikon.de werden Stoffe und Textilien
erläutert. Gibt man auf dieser Website beispielsweise den
Begriff "Atlas" ein, erfährt man, dass dies ein
Gewebe mit glatter und glänzender Oberfläche ist.
Und schon hat man eine Ahnung davon, wie die schicke Bluse aus
diesem Material aussehen und vor allem auch, wie sie sich anfühlen
könnte.
Weitergehende Informationen zu den verschiedenen Textilien erhält
man auf der Seite www.fashion-base.de. Hier findet man zwar
weniger Stichworte, dafür sind die dort erläuterten
Textilien, ausführlicher dargestellt. Beim Begriff Baumwolle
werden beispielsweise die dazugehörigen Pflanzen gezeigt,
es wird auch ein kurzer geschichtlicher Abriss gegeben.
Sucht man gezielte Hinweise darauf, wie man die neue Lieblingsbluse
wäscht, wird man oft auch bei den Internetseiten des Herstellers
selbst fündig. Meistens findet man auf diesen Seiten in
einem Punkt Service auch Hinweise darauf, wie man Textilien
so behandelt, dass sie möglichst lange gut aussehen: Wolle
nie in den Wäschetrockner geben, möglichst die Farben
der Kleidungsstücke beim Waschen nicht mischen, die Größe
der Textilien hingegen schon etc.
Die
meisten Symbole, die in den Waschanleitungen stehen, kennt man.
Wenn man aber nicht weiß, was denn nun eigentlich das
Quadrat mit den drei senkrechten Strichen bedeutet, findet man
auf der Seite www.wikipedia.de
unter dem Stichwort "Textilpflegesymbol" Hilfe (dieses
Zeichen besagt, dass man das Kleidungsstück "tropfnass
trocknen" soll). Dieser Eintrag erklärt eine große
Menge der in der Textilwirtschaft verwendeten Piktogramme.
So erleichtert das Internet nicht nur das Shoppen, sondern auch
das Pflegen der im Netz gekauften Kleidungsstücke.
Obwohl die Nachfrage nach Textilien ungebrochen hoch ist, werden
hier leider immer mehr Arbeitsplätze abgebaut. Die meisten
Produkte werden in den Billiglohnländern produziert. Einen
gut bezahlten Job als Schneider oder Schneiderin wird man in
der Massenfertigung wohl kaum noch finden, außer es handelt
sich um Nischenprodukte wie beispielsweise die St.
Galler Spitzen in der Ostschweiz oder im Züricher Oberland.
Wer in die Textilindustrie möchte und in diesem Bereich
einen Job
sucht, wird in der Schweiz sicherlich noch fündig.
|
 | |